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Hier finden Sie neben den derzeitigen Förderbekanntmachungen der beteiligten Ministerien auch aktuelle Fördermöglichkeiten im Rahmen von bilateralen Programmen, sowie Angebote von Förder- und Mittlerorganisationen, Stiftungen und weiteren Trägern der deutsch-israelischen Forschungskooperation.
Aktuelle Fördermöglichkeiten
Stichtag Pre-Proposals: 21. Januar 2026
ERA4Health: Prevent Overweight and Obesity Call 2026
ERA4Health vereint öffentliche Geldgeber der Gesundheitsforschung im Europäischen Forschungsraum. Am Prevent-OO Call 2026 sind sowohl Israel als auch Deutschland beteiligt. Themen: 1. Understanding causes of obesity and overweight and its complications with mechanistic research; 2. Prevention and public health strategies for critical transitional periods of life. Projektvorschläge müssen sich nur auf eines der beiden Themen beziehen und sollten multidisziplinär sein.
Das internationale Leo Baeck Fellowship Programm richtet sich an Promovierende aller Nationalitäten und aller Hochschulen weltweit, die an einer Dissertation im Bereich der deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur arbeiten. Für das akademische Jahr 2026/27 werden bis zu 10 Stipendien vergeben. Die Stipendienlaufzeit beginnt im Oktober 2026 und endet im September 2027. Fellows erhalten pro Monat ein Lebenshaltungsstipendium in Höhe von 1.650 Euro sowie eine monatliche Forschungskostenpauschale in Höhe von 100 Euro.
1st EUP OHAMR Joint Transnational Call for Projects
Diese erste gemeinsame Ausschreibung für transnationale Forschungs- und Innovationsprojekte im Rahmen von EUP OHAMR befasst sich mit neuen Behandlungsmethoden zur Bekämpfung von antimikrobiellen Resistenzen (AMR). An der Ausschreibung „Treatments and adherence to treatment protocols” sind 37 Förderorganisationen aus 28 verschiedenen Ländern beteiligt, darunter auch Deutschland uns Israel. Die Ausschreibung wird von der Europäischen Union kofinanziert.
CARMEN 2026: EP PerMed Joint Transnational Call (JTC)
Die Europäische Partnerschaft für Personalisierte Medizin (EP PerMed) ist eine Plattform für die gemeinsame Planung nationaler und europäischer Forschungs- und Innovationsaktivitäten. EP PerMed-Förderorganisationen aus 27 Ländern (darunter Deutschland und Israel) fördern mit der Ausschreibung „Personalised Medicine for CARdiovascular, MEtabolic, and kidNey diseases“, die von der EU kofinanziert wird, Forschungsprojekte im genannten Bereich.
Dieses Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung unterstützt die Zusammenarbeit israelischer und niedersächsischer Forschender durch die Förderung wissenschaftlich exzellenter Kooperationsprojekte. Die Ausschreibung 2026 fördert Projekte in Natur- und Ingenieurwissenschaften und Mathematik. Die Fördersumme beträgt bis zu 500.000 EUR, die Förderdauer umfasst maximal 4 Jahre.
EP BrainHealth, die Europäische Partnerschaft für Gehirngesundheit, hat 2 Förderaufrufe für multinationale translationale Forschungsprojekte veröffentlicht. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an beiden Calls beteiligt. Untersucht werden sollen biologische, soziale und umweltbedingte Faktoren, die sich auf die Entwicklung der Gehirngesundheit im Laufe des Lebens auswirken. Call 1: im Bereich neurologische, psychische und sensorische Störungen. Call 2: im Bereich neurodegenerative Erkrankungen.
Das „Flaggschiff der deutsch-israelischen Wisssenschaftskooperation“ fördert Exzellenzvorhaben für in der Regel bis zu 5 Jahren. Jährlich werden bis zu 3 Projekte ausgewählt. Die DIP ist offen für alle Wissenschaftsbereiche, ohne thematische Einschränkungen. Ausschließlich antragsberechtigt sind 8 israelische Wissenschaftsorganistaionen. Die deutschen Partner sind nicht selbst antragsberechtigt, sondern als Kooperationspartner über den israelischen Projektantrag mit eingebunden.
ISF-DFG Standing Open Procedure on a Lead Agency Basis
Israelisch-deutsche Forschungsteams können im Rahmen dieser Förderinitiative der DFG und der ISF gemeinsame Forschungsanträge im Bereich der Grundlagenforschung in allen Bereichen der Natur- und Geisteswissenschaften einreichen. Die Standing Open Procedure funktioniert generell ohne Antragsfristen. Für die israelischen Forschenden auf Seiten der ISF besteht allerdings eine jährliche Vorregistrierungspflicht.
Das 1999 gemeinsam vom Bundesforschungsministerium und MOST initiierte Austauschprogramm soll junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ermutigen, sich in der deutsch-israelischen Zusammenarbeit in der Wassertechnologieforschung zu engagieren. Das Programm ist offen für israelische und deutsche Studierende und Postgraduierte, die einen Ausbildungsaufenthalt von einem Monat bis zu 6 Monaten im jeweils anderen Land verbringen möchten.
Bewerbung für 16. German-Israeli Frontiers of Humanities Symposium
Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) ruft Forschende aus Deutschland zur Bewerbung für die Teilnahme am „16. German-Israeli Frontiers of Humanities Symposium“ (GISFOH) auf, das gemeinsam mit der Israel Academy of Sciences and Humanities (IASH) vom 8. bis 11. November 2026 in Israel durchgeführt wird. Die Konferenz lädt dazu ein, sich zum Thema „Access“ auszutauschen und danach Anträge auf kurzzeitige Arbeitsbesuche für gemeinsame Projekte einzureichen.
Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und das Weizmann Institute of Science (WIS) bieten herausragenden Postdoktorandinnen und Postdoktoranden der Fachrichtungen Physik, Chemie, Mathematik, Informatik, Geowissenschaften und Lebenswissenschaften eine prestigeträchtige Anstellung in einem einzigartigen Forschungsumfeld an. Das Programm ist auf 4 Jahre ausgelegt, wobei der Aufenthalt jeweils zur Hälfte bei der MPG und beim WIS erfolgt.
Azrieli International Postdoctoral Fellowship 2026 / 2027
Dieses Stipendium unterstützt postdoktorale Forschende aller Fachrichtungen, die ihre Arbeit an israelischen akademischen Einrichtungen vorantreiben möchten. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten ein monatliches Stipendium von 14.000 ILS. Das Stipendium wird für 2 Jahre angeboten. Bitte beachten Sie, dass Kandidatinnen und Kandidaten für dieses Stipendium vor der Bewerbung einen akademischen Sponsor in Israel finden müssen.
Landtagsstipendienprogramm für Studierende, Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Praktikantinnen und Praktikanten aus Baden-Württemberg und Israel. Im Jahr 2025 jähren sich die deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen zum 60. Mal. Auch das Landtagsstipendienprogramm soll zur Stärkung der besonderen Beziehungen beitragen. Anträge für das Förderjahr 2026 können bis zum 17. November 2025 vorgelegt werden.
Diese von der Europäischen Kommission kofinanzierte Ausschreibung zielt zusammen mit dem Flaggschiffprogramm „Unterstützung des Schutzes und der Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der Ökosysteme zu Lande und zu Wasser“ darauf ab, praxistaugliches Wissen zu gewinnen, um den Rückgang der biologischen Vielfalt zu stoppen und umzukehren. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an der Initiative beteiligt. Stichtag Pre-Proposals: 7. November 2025.
Dieses Stipendium ermöglicht Doktorandinnen und Doktoranden einen 3- bis 4-monatigen Forschungsaufenthalt ab März 2026 an führenden akademischen Einrichtungen in Israel. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten 12.000 ILS pro Monat. Das Bewerbungsverfahren für das Herbstsemester 2026 wird im März 2026 geöffnet. Bitte beachten Sie, dass Kandidatinnen und Kandidaten für dieses Stipendium vor der Bewerbung einen akademischen Sponsor in Israel finden müssen.
COST ist eine europäische Förderinitiative für den Aufbau von Forschungsnetzwerken, den sogenannten COST Actions. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an COST beteiligt. COST ist das einzige Förderinstrument, das themenoffen und wissenschaftsgetrieben ist (Bottom-up-Prinzip) und auch noch nach Projektstart weitere Mitglieder in das Netzwerk aufnimmt. Somit können Interessierte entweder eine neue COST-Aktion anstoßen oder einer bereits laufenden COST-Aktion zu einem bestimmten Themenfeld beitreten.
Die Martin Buber Society of Fellows fördert den interdisziplinären akademischen Diskurs auf höchstem Niveau unter herausragenden Personen aus dem promovierten wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Doktortitel muss frühestens am 1. Oktober 2021 und spätestens am 1. Juli 2026 erworben worden sein. Bewerben können sich Fachleute aus allen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften. Ein Bezug des Themas zu jüdischen Studien oder zu Israel ist nicht erforderlich.
Eurostars ist ein Finanzierungsinstrument, das innovative KMU und Projektpartner (beispielsweise große Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen) durch die Förderung internationaler kooperativer F&E-Projekte in allen Bereichen unterstützt. Sowohl Deutschland als auch Israel sind an Eurostars beteiligt. Für eine erfolgreiche Bewerbung müssen Sie Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen entwickeln, die leicht kommerzialisiert werden können.